Wann ist "mehr" endlich genug?

Heute auch an morgen denken!
Für Kinder, Umwelt und Miteinander.

Liebe Altausseerinnen und Altausseer!

Unser aller Lebensort hat sich mehr politische Vielfalt verdient - JETZT NÖTIGER DENN JE!

Viel hat sich verändert in den letzten Wochen - sicherlich für uns alle! In Zeiten wie diesen ist Zusammenhalt besonders wichtig und es gilt, füreinander da zu sein. Wir für unseren Teil sind bereit, zusammen zu stehen und über politisch unterschiedliche Ansichten hinweg, konstruktiv und miteinander in eine lebenswerte Zukunft zu gehen.

Miteinander heißt aber wirklich miteinander!

Was wir dabei sicherlich nicht auf der Strecke lassen werden, ist unsere grundsätzliche Forderung nach mehr Transparenz die Entwicklung unseres Ortes betreffend! Was wir auch nicht auf der Strecke lassen werden, ist eine viel engere Einbindung der Bevölkerung, offene Kommunikation von Ideen und eine taktvolle Balance in unserem fragilen sozialen Gefüge - ja unserem "Mix" aus Einheimischen, Zweitwohnungsbesitzern und Besuchern. Die letzten Wochen haben ganz besonders unterstrichen, wie wichtig Taktgefühl ist. 

Wir konnten die Zeit nutzen, um nocheinmal tiefer nachzudenken. Nachzudenken über viele Aspekte, die wir bereits im Jänner 2020 angesprochen haben aber auch über Themen, die sich auf Grund der letzten Wochen und Monate ergeben haben:
1. Es ist wichtig, dass sich unsere Region künftig weiterhin - bzw. in manchen Bereichen wieder besser selbst versorgen kann! In dem Zusammenhang wollen wir an alle apellieren, im Ort und bei heimischen Betrieben zu kaufen und konsumieren und die heimische Landwirtschaft bestmöglich zu unterstützenWir sind in diesem Zusammenhang auch dafür, dass seitens der Gemeinde eine Unterstützung heimischer Wirtschaftsbetriebe aktiv angegangen wird! Wir haben dazu eine Idee zur Förderung des Konsums eingebracht! Es gibt Rücklagen, die zum Teil für die Stützung der im Herbst sicherlich zurückgehenden Ausgaben bei einheimischen Betrieben genutzt werden kann! Leider zeigt man sich dazu derzeit wenig gesprächsbereit, wir werden an diesem Thema allerdings dranbleiben. Wichtig festzuhalten - das ist kein Wahlkampfzuckerl, wie uns vorgeworfen wird, sondern eine konstruktive Idee als Diskussionsbasis zur Unterstützung heimischer Betriebe! JETZT!

2. Wir - und nicht nur wir, sondern alle Gemeinden im Bezirk Liezen - sind gut bedient, dass es noch drei unabhängig voneinander agierende und funktionierende Spitalsstandorte gibt! Zeiten wie diese zeigen ganz besonders eindeutig, wie wichtig der eigene Spitalsstandort Bad Aussee ist. Wir laden ALLE VERTRETER VON ALLEN SALZKAMMERGUT-GEMEINDEN und ebenso aller weiteren Gemeinden im Bezirk Liezen dazu ein, mit uns am Ende einer von uns gestarteten "PETITION zur Rettung der Spitäler im Bezirk Liezen" einen GESUNDHEITSGIPFEL zu machen, bei dem GEMEINSAM an Möglichkeiten gearbeitet wird, die Gesundheitsinfrastruktur in ihrer bestehenden Form zu behalten und auszubauen! Die Petition lebt von Unterschriften - bitte geben Sie sich einen Ruck, der Petition eine Unterschrift und dem Bezirk die Chance, gemeinsam für ein Überdenken der Gesundheits-Sparpläne bei der steirischen Landespolitik zu kämpfen! Hier geht's zur Petition.

3. Die letzten Wochen haben klar vor Augen geführt, wie essentiell es für unsere ganze Region ist, dass wir gemeinsam zusätzliche Standbeine für die Wirtschaft schaffen! Auf mehreren Beinen steht es sich einfach besser. Wir alle können die Folgen der kommenden Wochen noch nicht absehen, aber von essentieller Bedeutung wird sein, gemeinsam und konstruktiv an die Arbeit zu gehen, wenn wieder einigermaßen Normalität einkehrt und dafür zu sorgen, dass es noch mehr attraktive Arbeitsplätze abseits des Tourismus gibt.

4. Nutzen wir die Investitionszuschüsse des Bundes! Es wurde Gemeinden eine Milliarde an Unterstützung zugesagt - für Projekte mit einer starken Klimaschutzkomponente! Es gibt eine Vielzahl an Projekten in Altaussee, die damit angegangen werden könnten! Sei es die Sanierung der an vielen Stellen maroden, viel zu hellen und energieraubenden Straßenbeleuchtung, der Ausbau des Breitbandinternets, der Ausbau der Kinderbetreuung in Altaussee, die Investition in den öffentlichen Verkehr, die Umsetzung der E-Lade-Stationen, von denen gesprochen wurde, oder ähnliches! 

Abgesehen davon bleiben wir bei unserem Manifest aus dem Jänner 2020 - es ist wichtig, dass der Grundsatzgedanke des DIALOG LEBENSWERTES ALTAUSSEE erhalten bleibt:

Jede Gemeinde ist ein hoch sensibles soziales Gefüge. Im Falle Altaussees trifft das ganz besonders zu, da sich in unserem geliebten Ort nicht nur Einheimische, sondern auch Zweitwohnungsbesitzer und (regelmäßige) Urlauber wohl fühlen und ihre Interessen gewahrt wissen wollen. Ein ganz besonderes Spannungsfeld, dessen Balance gut beobachtet, moderiert und in die Zukunft begleitet werden sollte.

Das subjektive Gefühl des "sich Wohlfühlens" bröckelt aber an einigen Stellen in Altaussee ganz gehörig. Die Verbauung schreitet munter voran und Fehler, die anderswo bereits längst begangen wurden, werden ignoriert oder sogar aktiv nachgemacht.  Genau deshalb gibt es den DIALOG LEBENSWERTES ALTAUSSEE.

Mehr Demokratie und mehr Meinungsvielfalt im Gemeinderat wird für Altaussee langfristig sehr gesund sein!

Viele Einheimische und langjährige Zweitwohnungsbesitzer äußern zur Zeit Bedenken, dass die hohe Lebensqualität Altaussees aufs Spiel gesetzt wird. Immer größer werdende, unkoordinierte Besucherströme einerseits und so einige (geplante) Großprojekte andererseits gefährden das, was Altaussee so besonders macht.

Das Unbehagen steigt noch, weil es entweder wenig bis keine Informationen oder sehr einseitig dargestellte Informationen zu diversen Projekten gibt. Das gilt vor allem für das wohl brisanteste Thema "Verkehr".  Es passiert in Summe zu viel Schönfärberei und zu selten eine kritische, realistische und sachlich transparente Auseinandersetzung mit Fakten zu jenen Vorhaben, die unser Dorf auf Jahrzehnte prägen werden. Das wollen wir ändern!

Ja, es ist zu viel Verkehr in Altaussee und ja, es braucht Konzepte zur Veränderung - aber bitte Konzepte mit Sinn! Die Verkehrsrealität haben wir im Bereich "Themen" ausführlich dargestellt.

Wir dürfen das "Qualitätsprodukt Altaussee" mit seinem Fokus auf Natur, Erholung und Unberührtheit nicht durch Großprojekte aufs Spiel setzen. Indem die Schwächung der Angebotsqualität in Altaussee riskiert wird, verlieren wir alle die Basis, um vorausschauend in eine lebenswerte Zukunft zu steuern. Der Ast, auf dem wir alle sitzen, wird angesägt.

Wir fordern die gemeinsame Erarbeitung einer langfristigen Zukunftsstrategie Altaussee 2030 (besser 2035) mit Fokus auf die Lebensqualität der hier Lebenden, die Erholungsqualität unserer Gäste und das Hüten unserer größten Schätze - Ruhe und Natur! Wir fordern moderateres und universeller gedachtes Vorgehen der Gemeinde und nicht einseitige, überhastete, brachiale Entscheidungen und Wachstum so rasch als möglich.

Was immer geschieht - Prämisse muss sein, Fortschritt möglichst  im Einklang mit Mensch und Natur zu gewährleisten.

Wir müssen JETZT Zeichen setzen und die Gemeinde wieder mit demokratischem Leben erfüllen! Die parteipolitisch vollkommen unabhängigen KandidatInnen des DIALOG LEBENSWERTES ALTAUSSEE bieten Ihnen diese Chance.

Parteipolitische Farbspielereien sind bei der bevorstehenden Wahl unwichtig - diesmal geht es um Unabhängigkeit, mehr Demokratie und die Zukunft, die wir MITEINANDER gestalten sollten.

Unser Ziel ist ein etwas bunterer Gemeinderat - diese Vielfalt wäre für unser aller Altaussee mehr als wünschenswert! Was es dazu braucht, ist auch Ihre Stimme.

Eine Sache noch zum Schluss, weil dieser Vorwurf seit unserer Gründung im Jänner 2020 nicht und nicht verhallen will und unsere politischen Mitbewerber und ihr Umfeld sehr aktiv gegen uns wettern: Es geht uns beim DIALOG nicht um kategorisches Nein-Sagen, ganz im Gegenteil! Es gibt auch gute Aspekte aus der Vergangenheit und teilweise gute Pläne für die Zukunft - aber mehrere Sichtweisen und Ideen und vor allem mehr Transparenz führen GARANTIERT zu besseren Entscheidungen für die langfristige lebenswerte Zukunft im sozialen Gefüge unseres Wohnorts! Weniger Gerüchteküche gibt es obendrein gratis dazu.

Wir freuen uns darum schon jetzt ganz unheimlich, wenn Sie uns am 28.6.2020 heimlich Ihre Stimme geben. Im Sinne von mehr Demokratie und der gemeinsamen Zukunft in Altaussee. Nicht vergessen, im Wahllokal schaut Ihnen niemand über die Schulter, Ihre und unsere Heimat hat sich diese Chance verdient!

Mit nachbarschaftlichen Grüßen,

Ihr Team vom DIALOG LEBENSWERTES ALTAUSSEE

Martin Dämon, Thomas Jeide, Thomas Schmidbauer, Eva Schartner vlg. Mühlberg, Gerhard Reichenvater vlg. Starl, Daniela Jandl, Viktoria Stasta, Günter Pressl vlg. Lies, Franz Hütter vlg. Fuchsn, Karin Angerer-Koschuh, Christoph Auerböck vlg. Zenzenbichler, Johannes Schedler, Franz Angerer vlg. Hackl, Claudia Dämon, Joe Pressl, Günther Kohl, Michael Gaiswinkler, uvm. 

Stimmen aus Altaussee.

In Altaussee lebt es sich wunderbar - dass das so bleibt, liegt in unseren Händen!


Politik lebt von Beteiligung - machen Sie deshalb mit beim DIALOG LEBENSWERTES ALTAUSSEE.

Ihre Anliegen interessieren uns sehr!

Schreiben Sie uns!

"Morgen wird heute schon gestern sein." Handeln wir deshalb JETZT - im Sinne der Zukunft von Altaussee!

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