Bevor wir auf konkrete Themen eingehen, ein paar Grundfragen:

Warum gibt es so viele Gerüchte und so wenige handfeste Informationen, wenn es um geplante Großprojekte geht?

Warum wird bei manchen Großprojekten einseitig informiert und das Gelbe vom Ei versprochen, wenn Fakten eine ganz andere Sprache sprechen?

Warum kommen viele, oft schriftlich eingereichte, gute Ideen interessierter Bürger nur selten oder gar nie auf die Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung bzw. warum erhalten die Ideenbringer nicht einmal eine Antwort seitens der Gemeinde?

Warum gewinnen viele Menschen in Altaussee zunehmend den Eindruck, dass Investoren sämtliche Wünsche erfüllt werden, während man normalen Bürgerinnen und Bürgern Projekte oft wegen Kleinigkeiten erschwert?

Warum trauen sich manche Menschen nicht mehr zu sagen, was sie über die Entwicklungen in unserem Dorf denken? Für diese Unabhängigkeit im Denken stehen doch die Bewohner des inneren Salzkammerguts seit Jahrhunderten!

Und wenn sich einmal jemand traut, warum werden diese Menschen für ihre diesbezüglichen Meinungen angefeindet? Kann ein Mensch mit anderer Meinung nicht einfach ein Mensch mit anderer Meinung sein?

Warum enden fast alle Gemeinderatssitzungen in Altaussee mit einstimmigen Abstimmungsergebnissen? Denken denn auch alle Menschen in Altaussee zu 100% gleich?

Mehr Dialog für bessere Ideen!

Wie wir zu Antworten für die Zukunft kommen wollen.

Mehr Information! Informationen dürfen nicht erst fließen, wenn es längst zu spät ist. Und wenn Informationen fließen, dann sollte dies ungeschönt und auf vollständigen Fakten basierend geschehen!

Mehr Transparenz bei allen Projekten und Vorhaben. Große Entscheidungen dürfen nicht in Hinterzimmern getroffen werden. Vorhaben müssen in verständlicher und transparenter Form für alle RECHTZEITIG zugänglich sein.

Mehr Ergebnisoffenheit und breitere öffentliche Diskussion im Vorfeld von weitreichenden Entscheidungen. Bürgermeisterstammtische dürfen nicht zu reinen Informationsveranstaltungen mit dem Motto „So haben wir es geplant, so machen wir es!“ verkommen.

Direkte Demokratie in Form von Abstimmungen zu zukunftsentscheidenden Themen ist heutzutage kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Wir sollten das auf regionaler Ebene vorleben.

Wettbewerb der besten Ideen unter Einbeziehung der Bevölkerung und von (wirklich!) unabhängigen Experten.

Mehr Dialog, um unser Dorf nicht zur Spielwiese für Investoren verkommen zu lassen.

Einsatz für das Wohlergehen und die Lebensqualität Vieler und nicht für wirtschaftlichen Nutzen einiger Weniger!

Einbindung der Bevölkerung bei der Umsetzung von Projekten - es gibt so viele kluge Köpfe und Experten zu unterschiedlichsten Themen - diese gehören zusammen gespannt! Schaffung eines "Team Altaussee".

IDEEN/STANDPUNKTE

Wirtschaft

- Schaffung von Arbeitsplätzen abseits des Tourismus.
- Anlaufstelle für innovative & junge Unternehmen bzw.
GründerInnen.
- Lehrlingsförderung.
- Glasfaserinternet!
- Schaffung eines Regionalmarktes für lokale Versorger und Hofläden.
- Vorsorge(pläne) für Zeiten, in denen der
Wirtschaftsmotor nicht so brummt (Motivation &
Unterstützung für landwirtschaftliche Vielfalt und
regionale Produktion!).

Tourismus

- Qualität statt Quantität!
- Langfristiges Gesamtkonzept 2030 - besser 2035!
- Fokus auf Ruhe & Qualität statt Action & Masse.
- Förderung zur Erhaltung und Modernisierung von
Ferienwohnungen/Privatzimmern sowie bestmögliche Unterstützung angestammter Hotelbetriebe.
- JA zum Loser, aber klare Positionierung des Losers als
Familien- und Touren-Destination.
- Moderate Modernisierung der Liftinfrastruktur am Loser statt Ausbau der Massenbeförderung!
- Konzept zum Umgang mit Tagestourismus (Verkehr,
Parken, etc. IM SOMMER).
- Maßnahmen vermeiden, die Tagestourismus fördern.

Infrastruktur

- Lösung der Parkplatz- und Verkehrsprobleme im Ort - siehe Thema "Verkehr".
- Gemeindeübergreifende Nacht-Taxi-Lösung erarbeiten.
- Einsatz für die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs.
- Vorsorgedenken in Richtung Wasserschutz und
Stromausfälle!
- Kostentransparenz bei Gemeinde-Leistungen (Gebühren für Wasser, Kanal, Müllabfuhr etc.).
- Vorsorgedenken in Richtung Nahrungsmittel-Versorgung und damit einhergehende Unterstützung der Vielfalt in der heimischen Landwirtschaft!
- Ja zur Steigerung der Sicherheit durch
Lawinenverbauung, aber damit einhergehender
Ausschluß von Grundstücks-Spekulationen durch
Umwidmungen danach.
- Flächendeckender Ausbau von Glasfaser-Internet.

Verkehr

- Ehrliche & komplette Aufklärung zur Verkehrsrealität und offene Diskussion bezüglich der besten Lösung!
- Ganzheitliches Verkehrskonzept für SOMMER und Winter.
- Reduktion der Parkflächen im Ort.
- Deutliche Verteuerung der Parkflächen im Ort (ausser Arztbesuche, Amtsgeschäfte, Einkäufe).
- Schaffung von Parkflächen ausserhalb des Orts (wir
müssen dem Sommer-Problem ins Gesicht sehen!).
- Montage einer klaren elektronischen Parkplatz-Anzeige
(Leitsystem!).
- Öffentlichen Nahverkehr stärken.
- Maßnahmen zur Reduktion des hausgemachten
Individualverkehrs.

Familien, Kinder, Schule

- Dringender Ausbau der Kinderbetreuung für 1-6-Jährige, im Speziellen für unter 3-Jährige.
- Faire Modalitäten und Umgang mit dem BetreuerInnen-
Team.
- KEINE Einsparungen bei Kinderbetreuung durch
Outsourcing an externe Vereine oder Anbieter.
-Altaussee braucht Tagesmütter.
- Ein klares, langfristiges "JA!" zum Volksschulstandort
Altaussee.
- Engere Zusammenarbeit zwischen NMS, Musikschule, HLW, BORG unterstützen.
- Mitarbeit bei der Entstehung neuer Schulformen
unterstützen - Bsp. Fokus Digitale Welt/Informatik.

Generationen

- Dialogplattform für Initiativen für Heimhilfe, Pflege und
betreutes Wohnen fördern und erweitern.
- Ausbau des Pflegeangebots und Unterstützung von Familien, die die ältere Generation im Haushalt integrieren.
- Regelmäßige inner-örtliche Aktivitäten für Senioren.
- Initiative: "Lernen von den Altvorderen" - bewusste
Maßnahmen gegen Wissensverlust setzen - das Wissen der älteren Generation darf nicht verloren gehen.
- Aktive Unterstützung der Jugendarbeit in Vereinen.
- Ausbau des Kinder-Sommerprogramms.

Bautradition/Wohnen

- Strengere Einhaltung der klar geregelten
Bauvorschriften - der unverkennbare Baustil ist sonst
nicht mehr lange vorhanden.
- Gezielte Förderung von Sanierungen im traditionellen
Stil.
- Schaffung leistbarer Wohnungen an ansprechenden
Plätzen.
- Zur Unterbindung von Grundstücksspekulationen langfristig keine Umwidmung roter Zonen, die durch Lawinengalerien gesichert werden.
- Keine Steigerung der Zweitwohnsitzquote mehr.
- Keine Bau-Tätigkeit bei Großprojekten im Ort in der Hauptsaison.

Gesundheit

- Klärung der Frage, warum die guten Beziehungen nach
Graz nicht für die Erhaltung unseres Spitals genutzt
wurden, sondern lieber für das Auftreiben von Geld für einen durch Fakten nicht nachvollziehbaren Straßenbau?
- Einsatz für die bestmögliche Gesundheitsversorgung am Standort Bad Aussee - Stichwort Mitsprache und Zusammenarbeit bei der Schaffung eines Facharzt-Zentrum.
- Anreize zur Ansiedelung von Fachärzten schaffen.
- Einsatz für die langfristige, rasche Notfall-Versorgung
in der Region!

Schulterschluss zu anderen Gemeinden

- Engerer Schulterschluss zwischen den Gemeinden bei Themen wie Bildung nach der Volksschule, Verkehr, Infrastruktur, Maschinenpark.
- Sinnvolle gemeinsame Anschaffung von Spezialmaschinen.

Kultur

- Förderung regionaler Vereine und Gruppen.
- Deutlich engere Einbindung der Kulturschaffenden -
Etablierung eines Kulturrates in Vorbereitung auf die
Aktivitäten der "Kulturhauptstadt 2024".
- Gemeindeübergreifendes Denken bezüglich der
Aktivitäten zur "Kulturhauptstadt 2024"!
- Keine Kulturförderung für Maßnahmen, die langfristig
den Tagestourismus erhöhen.
- Keine Kulturförderung für den Ausbau der Infrastruktur
von Wirtschaftsunternehmen (mit Fokus
Tagestourismus).

Detailliertere FRAGESTELLUNGEN und IDEEN/STANDPUNKTE

In dieser Rubrik gehen wir je oben bereits angesprochenem Themenbereich etwas mehr in die Tiefe. Wie gesagt, ganz bewusst stellen die in der Folge beschriebenen Punkte keine vorgefertigten, finalen Lösungen dar, sondern sind Ideen und Anregungen zum Dialog zu unterschiedlichsten Themenbereichen, die angegangen werden müssen.

Wirtschaft!

Grundfragen:
- Wie schaffen und erhalten wir sichere und gut bezahlte
Arbeitsplätze in unserer Region?
- Welche Art von Arbeitsplätzen brauchen wir, damit
Einheimische in Altaussee bleiben können bzw.
zurückkommen?
- Wie wird unsere Region attraktiver für innovative und
saubere Unternehmen jenseits des Tourismussektors?
- Wie können wir unsere Landwirte unterstützen und
motivieren, möglichst vielfältig regionale Produkte zu
produzieren?

Ideen und Standpunkte!

- Regionales Entwicklungskonzept zur Ansiedelung und
Förderung innovativer Unternehmen (z. B. Internet,
Software, IT, Dienstleistung) in Kooperation mit den
Nachbargemeinden.

- Echte Hilfestellung für gründungsinteressierte
Heimkehrer.

- Förderung der Gründung von Kleinbetrieben.
- Lehrlingsförderung - Schaffung von
Qualitätsarbeitsplätzen und damit Schaffung der
Möglichkeit des „Hierbleibens“ bzw. „Zurückkommens“.
- Gründung eines "Regionalmarkts", in dem
landwirtschaftliche Produkte von lokalen 
Produzenten erhältlich sind (Stichwort "Aus
der Region für die Region!").
- Unterstützung durch die Gemeinde für regionale
Produzenten und Abhof-Vermarkter
.
- Bewusstsein schaffen, dass mehr Wertschöpfung bei heimischen Betrieben bleibt.
- Förderung identitätsstiftender Handwerksbetriebe.
- Flächendeckender Ausbau von Glasfaserinternet.

Tourismus!

Grundfragen:
- Wie schaffen wir es, Altaussee als naturnahen Ort
des Erholungs- und Qualitätstourismus zu erhalten?
- Wie schaffen wir es, auf dem bestehenden Top-
Qualitätstourismus wie wir ihn haben, aufzubauen?
- Wie schaffen wir es, offiziellen Privatzimmer- bzw.
Ferienwohnungsvermietern unter die Arme zu greifen?
- Wie schaffen wir es, angestammte Betriebe so zu unterstützen, dass sie ihrer Tätigkeit bestmöglich im Sinne der Gesamtstrategie Altaussee 2035 - also im Einklang mit Mensch & Natur - nachgehen können?
- Wie geht es wirklich weiter mit dem Loser-Schigebiet, wenn die Konzession des Zweier-Sessellifts abläuft?
- Wie schaffen wir es, nicht in die Falle des
„Übertourismus“ zu tappen?
- Wie schaffen wir es, Tagestourismus in den Griff zu
bekommen?

Ideen und Standpunkte!

- Lernen aus Fehlern anderer Gemeinden und keine Kopie dieser Fehler produzieren (z. B. div. Verbauungen, punktuelle Maßnahmen ohne Gesamtplan, Investitionen, die das eigentliche „Qualitätsprodukt“ schlechter machen). In vielen bekannten Orten leiden die Einwohner unter den diesbezüglichen Entwicklungen. Wir möchten die Menschen in Altaussee davor bewahren.
- Erhalt des Schigebiets Loser in seiner jetzigen Form!
Wir alle schätzen das Wintersportangebot vor unserer
Haustür und unsere Kinder lernen auf dem Loser das
Schifahren. Für unsere Gäste ist die Nähe des
Schigebiets oft das ausschlaggebende Argument
unseren Ort zu besuchen – so soll es bleiben! 
- Klare Positionierung als Familienschigebiet,
Optimierung der Liftanlagen im normalen Ausmaß.
- Einführung von Wetter-abhängigen Kartenpreisen, um die Auslastung an nicht so guten Tagen zu verbessern und an Spitzentagen zu entschärfen.
- Die Loser Bergbahnen sind durch die, von der
Bevölkerung des Ausseerlandes in hohem Ausmaß
mitgetragenen Investitionen der vergangenen Jahre 
einigermaßen gut aufgestellt und in der Hauptsaison
bestens ausgelastet. Neue Infrastruktur sollte mit
Bedacht auf das Rundherum und sinnvolle
Kapazitätsgrenzen im Sinne einer guten
(Er)Lebensqualität geschaffen werden.
- Ein grenzenloser Ausbau der „Erlebniswelt Loser“
mittels weiterer Lodges, Hotels und Liftanlagen bringt
in der Gesamtrechnung keinen Mehrwert für Mensch und Natur, sondern nur für einzelne Investoren.
- Ein angestrebtes "viel Mehr an Tagesgästen"
funktioniert mit der bestehenden Pistensituation
(Breite, Anzahl km, etc.) gar nicht.
- Ohnedies gute (volle) Tage am Loser würden durch
riesige Kapazitäten (Gondel) immer überfüllter, die
Qualität ginge komplett verloren.
- Das Parkplatzproblem ist an guten Tagen bereits jetzt grenzwertig.
- Die zusätzlich angesprochenen Tagesgäste im Sommer
"bleiben nicht da drin" wie kolportiert wird, sondern
wollen natürlich ganz Altaussee und seine Schönheit erleben.
- Wirtschaftsbetriebe dienen den Menschen und der
Umwelt und nicht umgekehrt. Die Folgen für die
Lebensqualität der Einheimischen und die Natur sind bei der Umsetzung touristischer Projekte stets zu berücksichtigen. 
- Keine Zerstörung unseres Qualitätsproduktes. Klasse
statt Masse als oberstes Prinzip bei der Entwicklung

des Tourismusstandorts Altaussee. Viele Menschen in
Altaussee profitieren direkt und indirekt von unseren
erholungssuchenden und naturverbundenen  
(Stamm-) Gästen. Sorgen wir dafür, dass sich unsere Gäste weiterhin wohlfühlen und erholen können.
- Marketingstrategie des Tourismusstandorts mit Bedacht weiterentwickeln. Altaussee darf nicht das
nächste Hallstatt werden! 

Infrastruktur!

Grundfragen:
- Wie schaffen wir es, in Altaussee das Verkehrsproblem sinnvoll in den Griff zu bekommen? (Details siehe Verkehr).
- Wie können wir uns sinnvoll und kosteneffizient für Ernstfälle bezüglich Strom- und Wasserversorgung absichern?
- Wie können wir für mehr Nahrungsmittel-Versorgungssicherheit in möglichen schwierigeren Zeiten sorgen?
- Wie können wir eine sinnvolle Nacht-Taxi-Lösung mit Nachbargemeinden schaffen?
- Wie entstehen tatsächlich die Preise von Gemeindeleistungen (Wasser, Kanal, etc.)?
- Wie können wir garantieren, dass Schutzmaßnahmen
nicht zu Umwidmungen und damit zu Grundstücks- spekulationen führen?
- Wieso haben wir bei der Infrastruktur-Milliarde 2015 der Republik nicht aufgezeigt (wie Grundlsee), um Flächendeckung beim Glasfaserinternet zu erreichen?

Ideen und Standpunkte!

- Ganzheitliches (!!!) Verkehrskonzept mit dem Ziel einer deutlichen Reduktion des Verkehrs in
unserem Dorf.
- Das Sommerproblem im Fokus haben!

Mehr zu unseren Gedanken finden Sie in der Rubrik Verkehr.
   
- Vorsorgedenken in Richtung Strom-Ausfälle und
Wasserschutz und setzen entsprechend sinnvoller Maßnahmen!
- Vorsorgedenken in Richtung Nahrungsmittel-Versorgung und damit einhergehende Unterstützung der Vielfalt in der heimischen Landwirtschaft!
- Lösungen für Nacht-Taxi mit Nachbargemeinden erarbeiten.
- Kostenwahrheit für Gemeindeleistungen.
- Wirksamer und zweckmäßiger Schutz der Bevölkerung
vor Naturkatastrophen. Die geplante Lawinenverbauung 
auf dem Loser stellt nicht nur einen extremen optischen
und ökologischen Eingriff in die Natur dar, sondern
erscheint in dieser Form (Fachleuten!) 
überdimensioniert. Es muss garantiert sein, dass die
derzeit in der roten Zone befindlichen Grundstücke
nach dem Bau langfristig nicht umgewidmet und
 somit Spielfeld für Spekulanten werden. 
Die geplanten Kosten der Verbauung belasten unsere
Gemeinde auf Jahre hinaus. Die Sinnhaftigkeit dieses Projekts in der geplanten Dimension sollte durch unabhängige Experten vor Baubeginn noch einmal überprüft werden. 
- Verhinderung von weiteren Neubauten, die enizig als
Zweitwohnsitz gedacht sind oder der Spekulation und
Profitmaximierung dienen sollen.
- Forcierung von flächendeckendem Ausbau von Glasfaserinternet.

Verkehr!

Grundfragen:
Parken:
- Wie können wir endlich die Park-Situation - insbesondere die Parkplatzsuche (!!) im Sommer in
den Griff bekommen?
- Wieso sind die Parkplätze in Altaussee im Verhältnis
trotz Überlastung so billig und werden im Winter geräumt aber nicht bewirtschaftet?
- Wie können wir sinnvoll für eine nachhaltige
Verkehrsentlastung in unserem Ort sorgen?
- Warum wird in Altaussee von der Gemeindeführung
wenig informiert und wenn, dann so, dass man eine
Jahreszeit (Sommer = Hauptverkehrsproblem in
Altaussee) mehr oder weniger komplett aus der Diskussion ausklammert?














Loser-Zufahrt/Zweite Ortseinfahrt:
- Wieso wird die geplante Zufahrt zum Loser nicht 
auch als solche bezeichnet? Sie dient einzig den Zwecken
der Steigerung der Tagesbesucherzahlen der
Salzwelten, des Losers und der direkten Zufahrt der dort
ansässigen touristischen Betriebe. Eine
Verkehrsentlastung IM Ort ist durch diese Straße
nachweislich nur in geringstem Ausmaß möglich! 
- Wieso wird die Bevölkerung nicht vollständig informiert und wieso wird das Bild aufgebaut, die Zufahrt zu Loser und Salzwelten sei eine wirksame Lösung zur Reduktion des Verkehrs in Altaussee?
- Wieso zählt unberührte Natur weniger als Gewinnmaximierung?
- Wieso sind die Salinen-Transporte heutzutage überhaupt noch nötig? Eine Solereinigung vor Ort sollte angedacht werden.
- Wieso wird immer davon gesprochen, dass die Straße
kurz vor Baubeginn sei, wenn noch nicht einmal eine Routenführung festegelegt ist und viele andere Faktoren vollkommen ungeklärt sind?
- Wieso erkennt man nach über 10(!!!) Jahren nicht endlich an, dass diese Straße weder möglich noch sinnvoll ist?
- Wieso sollten die Bewohner des ohnedies schwer
verkehrsbelasteten Lupitsch noch zusätzlichen Verkehr
schlucken?
- Wieso ist es so schwer, die von der Gemeinde
beauftragte Verkehrsstudie öffentlich zu machen?
- Wieso wird eine zur Planung herangezogene
Verkehrszählung in der stärksten Semesterferien-
Woche durchgeführt?
- Wieso wird der Sommer, in dem wir im Ort Altaussee
das größte Verkehrsproblem (durch Parkplatz-
Suchverkehr!) haben, aus der Diskussion so gut wie
ausgeklammert?



Ideen und Standpunkte!

Parken:
- Modernes Verkehrsleitsystem mit klarer Parkplatz-
Verfügbarkeits-Anzeige
(Bsp. Bad Ischl!).
- Erhöhung und Staffelung der Parkgebühren in den
Sommermonaten (je näher am See/im Ort, desto teurer
das Parken ab 1,5h aufwärts).
- Reduktion der Parkflächen im Ortszentrum und im Gegenzug Schaffung einer aliquoten Anzahl von Parkplätzen außerhalb des Ortes.
Wir müssen dem Sommer-Problem endlich ins Gesicht sehen: es gibt Parkgaragen-Konzepte und Möglichkeiten, die optisch unauffällig und im Sinne einer Ganzjahreslösung funktionieren können - diese gehören geprüft und in überschaubarem Ausmaß optisch ansprechend umgesetzt! Eventuell gleich in Kombination mit einem optimalen Veranstaltungssaal andenken!
- Seeklausparkplätze vollständig als Behindertenparkplätze ausweisen, Fischerndorfer Straßen-Längs-Parkplätze eventuell ausschließlich für Kunden/Gäste der Gewerbebetriebe zulassen.
- Sind die Anzeigen des Gesamt-Leitsystems rot, ist der Ort voll und die Zufahrt nicht mehr gestattet.
- Zufahrtsbeschränkungen zum Ort IM SOMMER.
- Öffentlichen Nahverkehr stärken und unterstützen.
- Entwicklung eines modernen Radwegekonzepts unter
Einbindung der Bevölkerung!
- Deutliche Optimierung des Gehsteig-Konzepts und
Schaffung ECHTER Barrierefreiheit!

Loser-Zufahrt/Zweite Ortseinfahrt:
Die Fakten:
Die offiziellen Messzahlen des Landes Steiermark weisen 2018 rund 1,77 Millionen Fahrbewegungen bei der Mess-Stelle auf der Altausseerstraße im Bereich Einfahrt Bauhof aus. Das sind durchschnittlich 4.860 Fahrten jeden Tag.

DAS IST ZU VIEL!

Wir brauchen sofortige Maßnahmen - aber bitte welche mit SINN!

Was nämlich von der Gemeinde nie gesagt wird: der viel kritisierte Loserverkehr macht nur rund 9% des Gesamtverkehrs aus. Bgm Loitzl meinte im Alpenpost-Interview: "30% des Loserverkehrs bringen wir durch die Straße aus dem Ort weg". Das bedeutet die geplante Straße hat nur das Potential, rund 3% des Gesamtverkehrs wegzubringen!

D.h. rund 1,72 Millionen Fahrbewegungen/Jahr bleiben nach wie vor im Ort! Der Beweis, dass die geplante Straße keine merkbare Entlastung bringen kann! Wieso also will die Gemeinde unbedingt diese Straße?

Die Raffelsberger-LKWs können auch nicht der wahre Grund sein - diese machen übrigens nur ca. 11% aller LKW-Fahrten pro Tag aus. Sie sind nur auffälliger als alle anderen, weil alle dieser Lastwägen gleich aussehen.

Werfen wir einen Blick darauf, wie es generell zu diesen hohen Verkehrszahlen in Altaussee kommt. Ein genaueres Hinsehen fördert die Antwort auf diese Frage rasch zu Tage: Bei der gesamten Diskussion ist eines bis jetzt leider noch nie angesprochen worden - der hausgemachte Individualverkehr. Dieser ist nicht zu unterschätzen! Eine durchschnittliche Familie fährt mindestens 1x/Tag bei der Wimm vorbei und wieder retour, viele deutlich öfter. Sehr viele Altausseer pendeln aus (530 lt. Statistik Austria) oder Menschen aus anderen Orten pendeln ein (331 lt. Statistik Austria). Wenn nur ein kleiner Anteil dieser lokalen Pendler mittags aber daheim isst - dann sind das je Pendler alleine schon 4(!!) Fahrten in den Mess-Systemen. Schulfahrten, Einkaufsfahrten, Freizeitfahrten, etc. kommen noch dazu. Wir verdammen das nicht, es geht uns vielfach selbst so, aber Fakt ist: Wir schätzen, dass mindestens 3000 Fahrten der gezählten 4860 Durchschnitts-Tagesfahrten hausgemacht sind! Und das gehört in die Diskussion einfach mit einbezogen!

Darüber hinaus gilt es, festzuhalten: Altaussee hat durch die offiziellen Zahlen des Landes Steiermark BELEGBAR das Hauptproblem mit Verkehrsspitzen im Sommer und nicht im Winter.
Wir müssen den Verkehr im Ort daher sinnvoll(!) leiten & deutlich REDUZIEREN!
Der Salzwelten- und Loser-Zubringer schafft diese deutliche Reduktion - wie oben dargelegt - nicht (nur im Ausmaß von ca. 3%). Im Sommer, wo Entlastung besonders nötig wäre, leistet diese Straße keinerlei Beitrag.
Schlimmer noch: Statt zu entlasten wird die entstehende zweite Ortseinfahrt das Problem Tagestourismus sogar noch deutlich erhöhen, wenn es wirklich die Idee ist, Tagestouristen in der Maut zu parken und mit Shuttles nach Altaussee zu bringen.

Der Zubringer zum Loser birgt die Gefahr, Anziehungs- punkt für Tagestouristen zu sein! Hallstatt führt Zutrittsbeschränkungen ein, d.h. es liegt nahe, dass die Zufahrt zu den Salzwelten von Bussen genutzt wird, die in Hallstatt nicht mehr hineindürfen.
In weiterer Folge sollen diese Busse sicher auch den Loser "nutzen" - ob in Form der Straße oder der viel lukrativeren Gondelbahn, die geplant ist, sei dahin gestellt. Fahrten ins - heute noch - beschauliche Altaussee und Seerundfahrten liegen dann leider ebenso nahe.

Das ist definitiv nicht der Tourismus, den wir wollen!

- Welche Spitzenzeiten haben wir in Altaussee? Winter wie Sommer sind es die Prachttage, die zum Chaos führen. An schlechteren Tagen herrscht Winter wie Sommer eher Ruhe. Die Straße wird niemanden dazu bewegen, (im Winter) an einem schlechten Tag zu kommen! Sie wird eher bewirken, dass an schönen Tagen noch mehr Leute kommen. Wo parken diese? Mit welcher Infrastruktur befördern wir die? Wollen wir den 29.12.2019 wirklich toppen? Wann ist „mehr“ endlich genug?? Es geht doch die Qualität und Sicherheit vollkommen verloren! An guten Tagen ist das Verhältnis Personen zu Pistenfläche durch die relativ schmalen Pisten heute bereits ausgeschöpft.

- Sollte das Ziel sein, den Zubringer zum Loser tatsächlich auch für Sommer-Tagesgäste/Altaussee-Besucher zu nutzen und diese mit Shuttle-Bussen nach Altaussee zu bringen, wird das mindestens 1000-1500 Tagesgäste mehr/schönem Sommertag bedeuten. Die 5 Wirtshäuser rund um den See sind aber an guten Tagen jetzt bereits überfüllt. Dieses Konzept kann nicht funktionieren! Das ist nicht Qualitäts- sondern Massentourismus.

Weitere Aspekte, die bedacht werden wollen:
Warum sollte die Straße als öffentlicher Interessenten-Weg ausgeführt werden? Weil das 1. am leichtesten durchzubekommen ist und 2. die Hauptnutznießer nicht alleine zahlen müssten. Lt. Definition im Gesetzblatt kann diese Straße aber eigentlich kein öffentlicher Interessenten-Weg sein - wo liegt das öffentliche Interesse?
Betreffend Raffelsberger-LKWs: Es wäre anzudenken vor Ort eine Sole-Reinigung aufzustellen und damit die Transporte zu reduzieren. Zu beachten ist auch, dass diese LKWs zwar auffällig sind, allerdings tatsächlich nur ca. 10% des LKW-Verkehrs im Ort ausmachen! D.h. mindestens 170 LKWs/Durchschnittstag gibt es weiterhin im Ort! Im Moment werden diese Raffelsberger-LKWs - ob ihrer Aufälligkeit und guten Wiedererkennung - aber leider als Hauptargumentation und Druckmittel genutzt.
Die Natur, die durch die Straße zerstört würde ist ein europaweit bedeutendes Schutzgebiet und für unser Mikro Klima in der Region mitverantwortlich. Ein Naherholungsgebiet, extrem beliebtes Wandergebiet und eine der besten Schwammerl-Gegenden und Gebiet für einzigartige Flora und Fauna. Das wollen wir zerstören? Diese einzigartige Rückzugsmöglichkeit für Mensch und Tier?
Die Ressourcen wären unwiederbringlich verloren - aus Sicht künftiger Generationen unverantwortlich! Solche Flecken Erde machen die Idylle des Ausseerlands aus - DAS ist Teil unseres Qualitätsprodukts für Ruhesuchende!

Familien, Kinder, Schulen.

Grundfragen:
- Was brauchen junge Familien in Altaussee, um Berufs-
und Privatleben in Einklang bringen zu können?
- Welchen Stellenwert hat die bestmögliche
Kinderbetreuung für uns als Gemeinde? 
- Warum ist es für Eltern so schwer, im Ausseerland einen
Betreuungsplatz für ihre unter 3-jährigen Kinder zu
finden?
- Warum werden in anderen Orten Kindergärten von den
Gemeinden selbst geführt, während unser
wunderschöner Altausseer Kindergarten von einem
externen Verein geleitet wird? Sind Einsparungen im
Bereich der Kinderbetreuung wirklich sinnvoll?
- Wie gewährleisten wir es im Zuge des äußerst
erfreulichen Anstiegs der Geburtenzahlen in unserem
Ort, dass auch alle Kinder unserer Gemeinde einen
Betreuungsplatz in Altaussee bekommen.
- Wie könnte ein zukunftsweisendes gemeinsames
Bildungskonzept für alle Ausseer Gemeinden aussehen?

Ideen und Standpunkte!

- Zügiger Ausbau der Kinderbetreuungsplätze AM STANDORT des bestehenden Kindergartens in Altaussee für Kinder von 1-6 Jahren (inkl.
Ganztagesbetreuung).
- Faire Anstellungsverhältnisse für unsere Kindergarten- pädagoginnen.
- Wir sind dafür, dass der Kindergarten von der Gemeinde betrieben wird.
- Wir sind überzeugt, dass es Bedarf für Tagesmütter in Altaussee gibt - Förderungsmöglichkeiten sollten angedacht werden.
- Langfristiger Erhalt des Volksschulstandorts Altaussee
und Bekenntnis zum Ganztagesbetreuungsangebot.
- Entwicklung eines regionalen Bildungskonzepts mit
dem Fokus auf pädagogische Qualität und
Standortsicherung. Ausbau des Schulangebots (IT!).
- Eine stärkere administrative, strukturelle und
konzeptionelle Kooperation zwischen NMS, Musikschule,
BORG, HLW ist hierbei anzustreben. 

Generationen!

Grundfragen:
- Wie gewährleisten wir, dass sich sowohl unsere Kinder
als auch unsere Senioren in Altaussee gleichermaßen
wohlfühlen und aktiv an den Entwicklungen im Ort
teilhaben können?
- Wie gelingt es uns als Gemeinde, noch stärker auf die
Wünsche und Bedürfnisse unserer jüngeren und älteren
Mitbürger einzugehen?

Ideen und Standpunkte!

- Ermöglichung von Lebensqualität in vertrauter
Umgebung
bis ins hohe Alter durch mehr Förderung von
Initiativen für Heimhilfe, Pflege und betreutes Wohnen.
- Förderung des generationenübergreifenden Miteinanders (z. B. Nachbarschaftshilfe, gemeinsame
Aktivitäten aller Generationen, etc.).
- Senioren gehören ins Dorfleben/Dorf! Zusätzliche Möglichkeiten für altersgerechtes Wohnen im Ort schaffen.
- Unterstützung der Jugendarbeit unserer Altausseer
Vereine.
- Unterstützung von Initiativen für zusätzliche
Freizeitangebote für unsere Kinder und Jugendlichen. 
- Sommerprogramm.

Bautradition/Wohnen!

Grundfragen:
- Warum sind in den vergangenen Jahren zahlreiche
Gebäude errichtet worden, die aufgrund ihrer Bauweise
und optischen Gestaltung nicht ins Ortsbild passen,
obwohl es diesbezüglich klare Bauvorschriften in
unserer Gemeinde gibt?
- Wie können wir Wohnen in Altaussee für Einheimische leistbar machen?
- Wie können wir sicherstellen, dass die Quote der Zweitwohnsitze nicht noch weiter ansteigt?
- Warum wird in Altaussee nicht wie in vielen anderen Orten ein Baustopp für Großbaustellen in der Hauptsaison verfügt?

Ideen und Standpunkte!

- Strengere Einhaltung der existierenden
ortsbildbewahrenden Bauvorschriften
. Das Ortsbild
von Altaussee ist einer unserer wesentlichsten Schätze -
schützen und pflegen wir dieses Erbe!
- Wir haben unglaubliche Altsubstanz, die in vielen Fällen
erhaltungswürdig ist, weil sie den Charakter von
Altaussee ganz wesentlich mitprägt. Wir sind deshalb
für eine gezielte Förderung von Sanierungen im
traditionellen Stil.

- Ensemble-Schutz für gewisse Häusergruppen, um
gewinnmaximierende Investorenprojekte zu
verhindern.
- Man sollte mehr leistbare Wohnungen an ansprechenden Plätzen schaffen!
- Nichts gegen Zweitwohnsitze - sie gehören längst zu unserem Ort als fixer Bestandteil dazu - aber die Quote dieser wurde in Altaussee in den letzten Jahren massiv erhöht. Durch vor einigen Jahren entschiedene Umwidmungen der Grundstücke entlang der Hauptstraße wird dieser Trend auch in den nächsten Jahren nicht aufhören - sämtliche Projekte, die an diesen Stellen entstehen, haben einzig das Ziel, profitabel als Zweitwohnsitze vermarktet zu werden. Aber damit muss es genug sein. Nur ein Umdenken wird langfristig Gründe und Wohnungen auch wieder für Einheimische leistbar machen.
- Einführung eines Baustopps für Großbaustellen in der Hauptsaison.

Gesundheit!

Grundfragen:
- Wieso konnte bisher trotz guter Beziehungen nach
Graz nichts konkretes im Sinne der Erhaltung des LKH
Bad Aussee erwirkt werden? Ist Straßenbau tatsächlich
wichtiger?
- Wie können wir uns für eine möglichst gute Erhaltung
der Gesundheitsinfrastruktur einsetzen?
- Was können wir dazu beitragen, dass sich zusätzliche
Fachärzte in der Region ansiedeln?

Ideen und Standpunkte!

- Wahrheiten rund um den Fortbetrieb oder die
Schließung des Spitals ans Licht bringen!
- Gezielte Anreize zur Ansiedelung von Fachärzten schaffen (Wohnen, Praxisräumlichkeiten, etc.).
- Dringend mit Betreibern größerer Facharztzentren
auseinander setzen, um die allfällige unmittelbare Nachnutzung des LKH Bad Aussee nach 2026 zu
gewährleisten.
- Einsetzen, um den notärztlichen Dienst langfristig
garantieren zu können.

Schulterschluss zu anderen Gemeinden!

Grundfrage:
- Warum gibt es nicht mehr Bereitschaft Altaussees zu
Kooperation und enger Zusammenarbeit zwischen den
Gemeinden des Ausseerlandes bei zukunftsweisenden
Themen wie Bildung, Gesundheit, Verkehr?

Ideen und Standpunkte!

- In Bezug auf die Themen Kinderbetreuung, Bildung,
Gesundheit, Wohnbau, Infrastruktur, Verkehr und
Wirtschaftsförderung uvm. sind mehr Dialog und
Kooperation mit den Nachbargemeinden
anzustreben.
Je Themenbereich sollten gemeindeübergreifende
Expertenteams eingerichtet und Projekte angegangen
werden (Radwege-Netz, Verkehr, etc.).
- Gemeinsamer Fuhrpark - (Anschaffung v. allfälligen Spezialmaschinen gemeinsam).
- Mindestens 2x/Jahr Gemeinde-Treffen - nicht nur der
Bürgermeister!
- Wir brauchen als steirisches Salzkammergut deutlich
mehr gemeindeübergreifende Konzepte und
Visionen

Kultur!

Grundfragen:
- Wie können wir unser vielfältiges Vereinsleben bestmöglich fördern?
- Wie können die Menschen und Kulturschaffenden in
Altaussee am besten von den Chancen der
„Kulturhauptstadt 2024“ profitieren?
- Wie passt es zusammen, dass eines der genialen
Hauptthemen der „Kulturhauptstadt 2024“ die
Verhinderung und Bewältigung der Auswüchse des
„Overtourism“ sein wird, die Altausseer
Gemeindeführung diesbezüglich aber dezidiert einen
Ausbau der auf Bus- und Tagestourismus ausgelegten
„Salzwelten“ forciert? Die Salzwelten sind gut, aber bei
weitem nicht das, was das kulturelle Leben dieses Ortes
ausmacht.

Ideen und Standpunkte!

- Noch stärkere Unterstützung für alle Vereine in
unserem Dorf. Musikkapellen, Sport- und Kulturvereine sind das Rückgrat unseres Dorflebens.
- Endlich eine Lösung für das veraltete Volkshaus
herbeiführen. Bei der neuen Lösung ist darauf zu achten,
dass ein Platz für den Verein "Zu schade für die
Motten" vorgesehen wird. Es wäre eine Möglichkeit, bei
der Schaffung von Parkflächen am Ortsanfang
gesamtheitlich zu denken und eventuell einen
Veranstaltungssaal in die Überlegungen mit
einzubeziehen
.
- Kulturförderungen für regionale Vereine und
Initiativen, die sich mit Leidenschaft unserer Volkskultur
in traditioneller und innovativer Form widmen, diese
erhalten und in die Zukunft überführen.
- Keine Kulturförderungen für Projekte, die langfristig
den Tagestourismus fördern. Für die überzähligen
Busse aus Hallstatt wären die "erweiterten Salzwelten“
mit der geplanten Zufahrt ein mehr als willkommenes
Anfahrtsziel und Altaussee würde diesbezüglich noch
mehr in den Fokus von Bus- und reinen Tagestouristen
geraten.

Ihre Anliegen interessieren uns sehr!

Schreiben Sie uns!

"Morgen wird heute schon gestern sein." Handeln wir deshalb JETZT - im Sinne der Zukunft von Altaussee!

DIALOG LEBENSWERTES ALTAUSSEE

Kontakt

Altaussee 179

8992 Altaussee

dialog@lebenswertes-altaussee.at